Inspiriert durch eine tolle Idee von http://leckerundco.blogspot.de/2015/04/kulinarische-kindheitserinnerungen-4.html
möchte ich euch heute meinen kulinarischen Rettungsanker für kritische Tage (jeden 2. ;)
vorstellen:
"Omas Reindling"
Wannimmer mich Heimweh plagt oder Stimmungsschwankungen oder eine geschlossen negative oder Stress oder nur der normale Blues, dann hilft nur eines: meine Medizin backen, mit der sich so viele schöne Kindheitserinnerungen verbinden.
Dieses Gericht gab es immer sonn- und feiertags, immer flaumig süß, duftend weich, zimtig, genossen in einer warmen Stube im Kreise einer großen Familie.
Die Rezeptangaben sind schwierig - meine liebe Oma ist leider schon lange gestorben und als ich meine Tante nach den genauen Mengenangaben zum Öl fragte, antwortete sie nur: "I schütt wohl a Weil´." (Ich gieße dieses Öl eine Weile zum Teig ???)
Ich mach es mittlerweile auch nach Gefühl.
Rezept:
500 g Mehl
2-3 Eier
3 große Löffel Kristallzucker
1 Würfel Germ (Hefe)
etwas Milch (ca. 1/4l)
etwas Öl (geschmacksneutral) (1/16 - 1/8 l)
ein Schuss Rum
1 Prise Salz
daraus einen Germteig bereiten, diesen ca. 1h gehen lassen.
Dann den Germteig ausrollen, großzügig mit Kristallzucker und Zimt und Rosinen bestreuen, einrollen wie einen Strudel.
Nun eine Rein (Topf, Form aus Emaille) buttern, den Strudel schneckenhausförmig einlegen und noch ca 1/2 h gehen lassen.
Bei 175° C im Rohr goldgelb backen (ca. 1/2 - 3/4 h).
In Scheiben schneiden und mit positiven Gedanken und einem Kaffeetscherl genießen.
Herzliche Grüße aus Österreich
Knitgudi